Beethoven zählte beim Kaffee immer bis sechzig…

Kaffee war lange eines der kostspieligsten Getränke Europas.

Kein Wunder also, dass nur Adelige und reiche Bürger sich diesen Genuss leisten konnten.

Die Ärmeren begnügten sich mit Muckefuck , Malzkaffee oder Zichorie – eher bescheidene Ersatzgetränke, die dem eigentlichen Kaffee den Beinamen „echter Bohnenkaffee“ einbrachten.

Ludwig van Beethoven hatte sich übrigens angewöhnt, immer genau 60 Kaffeebohnen für die Zubereitung seines Mokkas abzuzählen. Ob diese Angewohnheit mit seiner Ordnungsliebe oder seiner Sparsamkeit zu tun hatte, ist nicht überliefert.

Der schwedische König Gustav II (1746-1792) behauptete übrigens, Kaffee sei giftig.

Den Beweis wollte er erbringen, in dem er eine Versuchsgruppe aus Häftlingen täglich Kaffee trinken ließ. Die Kaffeetrinker überlebten sowohl den König als auch den beobachtenden Arzt - und wurden begnadigt.


PS/02/2019

(Quelle: Alte Kaffeerösterei Flensburg)

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